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Teilnahme Drachenbootrennen 2015

Zerpenschleuse (moz) 14 Mannschaften haben am diesjährigen Drachenbootrennen auf dem Langen Trödel in Zerpenschleuse teilgenommen. Sie hatten vor allem eins – viel Spaß.

„Jungs, Mädels, es geht los!“ Die Paddel glitten ins dunkle, stille Wasser des Kanals. In den Booten saßen die Mannschaften „Schlüser Kanalkrauter“ und die „Insulaner Marienwerder“. Zicke, zacke, 
zicke zacke, ab gings in die Startposition zum ersten Lauf. „Wir sind diesmal vierzehn Mannschaften“, so Steffen Schulz von der SG Minerva Zerpenschleuse. Dazu gehörten die Mannschaften der „Trödelfrösche“, „Schneewitchen und die 17 Zwerge“, „Hausdrachen“, die „Wandlitzer Herbstblüten“, die „Werkstatt-Drachen“, die „Wandlitzer Pirates“, die „Zimmerer Innung“, die „Trödelstürmer“, „Drachentöter“, „Rennschnecken“, die „Gruppe 9“ und die „Schluser Feuerwehr“.

„Das ist ja hier der Spaßfaktor“, so Ortsvorsteherin Margot Ziebarth, deren Vuvuzela von der Fußball-WM beim Anfeuern noch sehr gute Dienste leistete. „Der dumpfe Trommelschlag regiert heut Zerpenschleuse“, meinte sie. Und das Zusammengehörigkeitsgefühl, das vor allem konnte spüren, wer sich durch die Baustelle auf der B 109 in die Liebenwalder Straße begab. Bestes Wetter, beste Plätze und sportlicher Ehrgeiz in den Booten. Auf dem Langen Trödel gings heiß her. Auch eine Delegation der polnischen Partnergemeinde aus Smjetnica in der Nähe Stettins war gekommen und kämpfte gemeinsam mit den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Zerpenschleuse in einem Boot.

„Absolute Konzentration am Start und dann durchhalten – das klappt nur, wenn alle im gleichen Takt sind“, fachsimpelten die Zuschauer am Ufer des Kanals, während sich „Schneewittchens Zwerge“ und die „Trödelfrösche“ mit „Eins, zwei, drei, vier ...“ beim nächsten Lauf durch das zugekrautete Wasser kämpften. Immer 20 Mann im Boot, 18 Ruderer, ein Trommler und der Steuermann. „Eine Minute da drin wird zur Ewigkeit, man fragt sich, warum tut man sich das an“, so Ortswehrführer Dieter Schalow. Der Start war für die Feuerwehrmannschaft allerdings gleichzeitig die Premiere. Üben in der Woche, wie die anderen Mannschaften, konnten sie nicht, da die polnischen Kameraden ja gerade erst angereist waren. „Wir starten zwar als Letzter, aber abwarten, manchmal kann der Letzte auch der Erste sein“, gab er sich zuversichtlich.

Am Abend standen die Gewinner dann fest: In der Kategorie „Open“ lag die „Zimmerer Innung“ auf dem ersten Platz. In der Kategorie „Women“, waren es die „Hausdrachen“. Die Kategorie „Handy-cup kam mit den „Werkstattdrachen“ auf Platz 1 und bei der Kategorie „Mixed“ waren es die „Insulaner Marienwerder“.

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Veröffentlichung

Mo, 20. September 2010

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